So fing alles an ...

1993: behinderte Gespannfahrer treffen sich in Gundershausen und schließen sich zur Fachgruppe “Fahren für Menschen mit Behinderung” zusammen.

1994: erstes internationales Behindertenfahrturnier in England. Im Rahmen eines Behindertenreitturnieres werden zum ersten Mal behinderte Einspännerfahrer eingeladen. Die Fahrer Barbara Puhl (Schmelz), Karl-Bernd Käsgen (Nassen), Bernhard Kähny (Sinsheim) und Heiner Lehrter (Mettingen) werden von Trainer Horst Monnard (Gundershausen) und Fahrersprecher Berthold Grendel (Asbach) betreut und erreichen Platz 1 in der Mannschaftswertung.

1995: die behinderten Gespannfahrer formieren sich im Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten zu einer eigenen Fachgruppe “Fahren für Menschen mit Behinderung”.

1996: zweites internationales Behindertenfahrturnier in Westerborg (Niederlande). Wieder wird der erste Platz in der Mannschaftswertung erreicht, diesmal durch die Fahrer Rolf Davids (Warendorf) und, wie 1994, Karl-Bernd Käsgen und Heiner Lehrter. Hervorragende Arbeit als Trainer leistete hier Rainer Flothmann (Kleve), der später als erster deutscher Richter seine Prüfung als Richter für den Behindertenfahrsport ablegte.

Der ‚Unterbau’ wird geschaffen ...

2001 / Juli: Fahrer und Freunde des Behindertenfahrsportes gründen die ge- meinnützige “Interessengemeinschaft Fahren für Menschen mit Behinderung e.V.”. Dieser Verein ersetzt die Fachgruppe und will in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR) vornehmlich Basisarbeit zum Wohle der behinderten Gespannfahrer leisten.

2001 / September: Es finden die ersten Deutschen Meisterschaften für Ge- spannfahrer mit Behinderung statt. Besonders dem Engagement des 1. Vor- sitzenden des Reit und Fahrvereins St. Martin in Greven-Bockholt, Herrn Albert Sahle, und des Trainers Dietmar Hegekötter ist es zu verdanken, dass diese Meisterschaft ausgeschrieben wird. Ebenso lobenswert ist die Bereitschaft des DKThR diese Entwicklung mit zu tragen. Der Kreis der Aktiven ist mittlerweile größer geworden, es starten 11 Fahrerinnen und Fahrer. In Zusammenarbeit zwischen Trainer und Aktiven wird ein neues Bewertungssystem entwickelt, welches die Differenzierung in Grad I und II überflüssig machen soll, so kann um einen Titel gefahren werden. Erster Deutscher Meister wird Werner Borgmann (Westbevern), gefolgt von Bernhard Bücker (Emsdetten) und Bernhard Kähny (Sinsheim).

2001 / November: Es wird eine zweite Deutsche Meisterschaft geben! Ebenso wie die erste, wird auch diese Deutsche Meisterschaft in die nationalen Meisterschaften der Regelsportler 2 Spänner Pony und Pferde integriert. Somit stehen Termin und Austragungsort fest: 04. 07.07.2002 in Neustadt / Dosse. Die Bemühungen für 2002 einen Veranstalter für eine weitere Weltmeisterschaft zu finden sind noch in vollem Gange.

Seit 2001 ist es uns jedem Jahr gelungen eine deutsche Meisterschaft zu veranstalten.

 

Auch International regt sich was.....

2002 / August: Internationales Fahrertreffen in Conty Frankreich Trainer Ulli Hengemühl macht sich mit den Fahreren Karl-Bernd Käsgen, Ewald Varelmann und Andreas König auf den Weg nach Frankreich, für die meisten im Taem ein erster Auftritt auf internationalem Parkett. Bei 24 Startern aus 4 Nationen belegte Ewald Varelmann den 1. Platz Karl-Bernd Käsgen den 2. und Andreas König den 4.Platz.

Die Weltmeisterschaften der Fahrer mit Behinderung finden seit 2002 all 2 Jahre statt