Historie

Im Juli 2001 trafen sich 24 Personen und gründeten die Interessengemeinschaft Fahren für Menschen mit Behinderung.

Behinderte Fahrer, Freunde, Helfer und Beifahrer wollen mit dieser IG den Einspännerfahrsport für Fahrer mit Handicap fördern und unterstützen.

Mittlerweile hat sich die Anzahl der Vereinsmitglieder mehr als verdoppelt. Auch die Zahl der behinderten Fahrer ist rasch angestiegen, nahezu 30 Fahrerinnen und Fahrer mit den unterschiedlichsten Behinderungen und Erkrankungen, Anfänger und amtierende Mannschaftsweltmeister, Fahrer mit und ohne Sportgesund- heitspass, fühlen sich der IG verbunden.

Im Frühjahr 2002 wurde das erste gemeinsame Trainingslager der Interessengemeinschaft Fahren für Menschen mit Behinderung bezuschusst. Der Zuspruch war enorm, nach ein paar Tagen waren alle Plätze belegt. Seitdem ist das Trainingslager zu einem festen Bestandteil in unserem Veranstaltungskalender geworden.

So fing alles an…

Januar 1, 1993

behinderte Gespannfahrer treffen sich in Gundershausen und schließen sich zur Fachgruppe “Fahren für Menschen mit Behinderung” zusammen.

Januar 1, 1994

erstes internationales Behindertenfahrturnier in England. Im Rahmen eines Behindertenreitturnieres werden zum ersten Mal behinderte Einspännerfahrer eingeladen. Die Fahrer Barbara Puhl (Schmelz), Karl-Bernd Käsgen (Nassen), Bernhard Kähny (Sinsheim) und Heiner Lehrter (Mettingen) werden von Trainer Horst Monnard (Gundershausen) und Fahrersprecher Berthold Grendel (Asbach) betreut und erreichen Platz 1 in der Mannschaftswertung.

Januar 1, 1995

die behinderten Gespannfahrer formieren sich im Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten zu einer eigenen Fachgruppe “Fahren für Menschen mit Behinderung”.

Januar 1, 1996

zweites internationales Behindertenfahrturnier in Westerborg (Niederlande). Wieder wird der erste Platz in der Mannschaftswertung erreicht, diesmal durch die Fahrer Rolf Davids (Warendorf) und, wie 1994, Karl-Bernd Käsgen und Heiner Lehrter. Hervorragende Arbeit als Trainer leistete hier Rainer Flothmann (Kleve), der später als erster deutscher Richter seine Prüfung als Richter für den Behindertenfahrsport ablegte.

Der ‚Unterbau’ wird geschaffen …

Mai 1, 2001

Fahrer und Freunde des Behindertenfahrsportes gründen die ge- meinnützige “Interessengemeinschaft Fahren für Menschen mit Behinderung e.V.”. Dieser Verein ersetzt die Fachgruppe und will in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR) vornehmlich Basisarbeit zum Wohle der behinderten Gespannfahrer leisten.

September 1, 2001

Es finden die ersten Deutschen Meisterschaften für Ge- spannfahrer mit Behinderung statt. Besonders dem Engagement des 1. Vor- sitzenden des Reit und Fahrvereins St. Martin in Greven-Bockholt, Herrn Albert Sahle, und des Trainers Dietmar Hegekötter ist es zu verdanken, dass diese Meisterschaft ausgeschrieben wird. Ebenso lobenswert ist die Bereitschaft des DKThR diese Entwicklung mit zu tragen. Der Kreis der Aktiven ist mittlerweile größer geworden, es starten 11 Fahrerinnen und Fahrer. In Zusammenarbeit zwischen Trainer

November 1, 2001

Es wird eine zweite Deutsche Meisterschaft geben! Ebenso wie die erste, wird auch diese Deutsche Meisterschaft in die nationalen Meisterschaften der Regelsportler 2 Spänner Pony und Pferde integriert. Somit stehen Termin und Austragungsort fest: 04. 07.07.2002 in Neustadt / Dosse. Die Bemühungen für 2002 einen Veranstalter für eine weitere Weltmeisterschaft zu finden sind noch in vollem Gange.

Auch International regt sich was…..

August 1, 2002

Internationales Fahrertreffen in Conty Frankreich Trainer Ulli Hengemühl macht sich mit den Fahreren Karl-Bernd Käsgen, Ewald Varelmann und Andreas König auf den Weg nach Frankreich, für die meisten im Taem ein erster Auftritt auf internationalem Parkett. Bei 24 Startern aus 4 Nationen belegte Ewald Varelmann den 1. Platz Karl-Bernd Käsgen den 2. und Andreas König den 4.Platz. Die Weltmeisterschaften der Fahrer mit Behinderung finden seit 2002 all 2 Jahre statt